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Fetziger
Boogie-Woogie in ehrwürdigen Gemäuern Hürth-Kendenich (.) Der Jazzclub Hürth hatte diesmal zu einem klassischen Boogie-Woogie-Abend der 20-er und 30-er Jahre eingeladen. Die gute Stube der „Gelben Villa“ in Kendenich war bis auf den letzten Platz gefüllt.
Zusammen mit seinem Freund
Moritz Schlömer am Schlagzeug spielte Stefan Ulbricht hinreißen
Boogie-Woogie. Schon bei den ersten Stücken sprang der Funke über. Solche
Fingerakrobatik hatte der gute alte Steinway Flügel lange nicht mehr
aushalten müssen. Absolut begeistert von dem Instrument musste Stefan
UIbricht die Besitzer der „Gelben Villa“, Inge Cürten-Noack & Roland Heger,
beruhigen: “Sowas hält ein Steinway Flügel aus!“
Gutgelaunt und in Spielfreude foppten sich die beiden Musiker mit launigen Ansagen zwischen den Titeln. Spätestens als Moritz Schlömer beim Kitchen-Stomp alle Gegenstände im Saal: Schlagzeugständer, Tische, Türen, Notenkoffer, Biergläser und zuletzt auch der Kopf des Pianisten für die rhythmische Begleitung des Stückes nutzte, hatte er die Herzen der Zuhörer gewonnen. „Soviel habe ich selten bei einem Konzert gelacht!“ freute sich Elisabeth Kriechel, eine Stammhörerin des Hürther Jazzclubs, über den rundherum gelungenen Abend.
Stefan Ulbricht und Moritz
Schlömer ernteten Standing Ovations für den mitreißenden Boogie-Woogie Abend
und das Publikum entließ sie erst nach mehreren Zugaben.
Das nächste Konzert des Jazzclubs am 02.12.11 wird ebenfalls in der „gelben Villa“ in Kendenich stattfinden. Die Cologne Jass Society wird das Publikum dann ab 20°° Uhr mit New Orleans Dixieland und verjazzten Weihnachtsliedern erfreuen. |
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14.10. Kristina Brodersen Quartett in Musikschule Auftakt Alt-Hürth
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03.09. Burg Gleuel Open Air Supernatural
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Im August geht’s weiter Hürth (.) Wirklich früh kamen die Bewohner der Hürther Corrensmühle am vergangenen Freitag nicht ins Bett: Bis in die späten Abendstunden erfreute das Marius Peters Quintett im efeuberankten Innenhof des mehr als 250 Jahre alten Gemäuers mit einer selbst gestalteten Neuauflage klassischer Jazz-, Swing- und Latinstücke. Erst nach zwei Zugaben durften die talentierten Jungmusiker ihre Bühne vor der alten Mühlenscheune verlassen.
Mit kleinen
Anekdoten aus dem Alltag der Band hatte Marius Peters, Namensgeber und
Gitarrist der Gruppe, seine Gäste zuvor durch den Sommerabend geführt. „Was
für eine tolle Atmosphäre in der Mühle“, freute sich der gebürtige Gleueler
zu Beginn des gut zweistündigen Konzerts. Den Gästen ging es da nicht
anders: Immer wieder spendeten sie Szenenapplaus für spontane Solos auf
Schlagzeug oder Trompete. Neben Marius Peters an der Gitarre spielten seine Osnabrücker Mit-Studenten Silas Jakob am Schlagzeuger und Stefan Jackmuth am Bass. Auch Marius’ frühere Musiklehrer, die Hürther Jazzmusiker Alex Dorner und Robert Mensebach, Trompeter und Gitarrist, waren mit von der Partie. Die Studenten spielen während des Semesters auch als Trio. Als Quintett trat die Gruppe an diesem Abend aber erst zum zweiten Mal auf. Fleißige Helfer vom Jazz Club Hürth, dem Veranstalter des Abends, sorgten mit Käse, Wein und Wurst dafür, dass kein Magenknurren den Musikgenuss störte. Mit dem Konzert der jungen Band setzt der Jazz Club eine gute Tradition fort: Gemeinsam mit Karl Maria Fölling, dem Eigentümer der Corrensmühle, veranstaltet der Club bereits seit einiger Zeit sommerliche Konzerte. Der „Müller“, als Tontechniker ein echter Jazzkenner, freut sich über den musikalischen Besuch: „Mit den Auftritten in unserer Mühle wollen wir junge Leute auf ihrem Weg unterstützen.“
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Die Band hatte sich auf BACHarts, Grooves und Melodic Pieces vorbereitet. Diese Musik passte genau in den Raum der Ritterburg Gleuel. Mit Bass und Gitarre begegnete sich Flöte, Trompete oder Saxofon. Es war sehr interessant, wie Musik der alten Meister von Geige und Cello auf moderne Instrumente umgesetzt wurde. Aus Bachs Matthäuspassion und Flötensonaten verstand es Steven Tailor, Melodien und Gefüge in neue Jazzstücke in eigene Handschrift umzusetzen. Die Stimmung auf das begeisterte Publikum übertrug sich so gut, dass die Musiker zur Hochform aufliefen. Erst nach zwei Zugaben wurde die Band schweren Herzens verabschiedet. Wir hätten gerne noch mehr gehört. Aber vielleicht gibt es ja eine neue Chance in der Zukunft.
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Rudi Rotta zu Gast beim Jazzclub Hürth Hürth (.) Lässig steht er plötzlich auf der Bühne, in Röhrenjeans und trendigen weißen Adidas-Sneakern. Sein Lächeln ist so perfekt wie in einer Zahnpastawerbung und dann ist da ja noch diese Gitarre, seine Killergitarre. Rudy Rotta verbindet sein Instrument mit Strom und legt los, als gäbe es kein Morgen mehr. Blues und Soul und Rock und Funk. Die Wände des Löhrerhof in Hürth wackeln in ihren Grundfesten.
Der will er auch nicht sein, er will die Welt entdecken, auf Tour sein, spielen. Immer wieder. Rotta hat auf allen großen Blues-Festivals dies- und jenseits des Atlantiks bleibenden Eindruck hinterlassen. Er zog bei einem Festival in Rom schon mal 800.000 Menschen in seinen Bann und am vergangenen Freitag im Löhrerhof halt etwas mehr als 80. „Ich mag die großen Festivals genauso wie die kleinen Läden. Ich will vor allem, dass mein Publikum mich liebt.“
Eigentlich sollte er mit seiner vierköpfigen Combo ein leises Set spielen,
so wurde es ihm zugetragen. Ruhige Songs, Akustiversionen. Der Raum sei
nicht geschaffen für ein lautes Konzert. Aber dann kam Rotta auf die Bühne
und entschied sich prompt für das Gegenteil. „Ich betrete die Bühne, schau
mir den Raum und die Leute an. Und dann weiß ich sofort, was ich spielen
muss“, sagt Rotta. Er hasse es, ein festes Bühnenprogramm zu haben. Seine
Musik lebe von der Intuition. Und die verriet ihm, dass die Hürther auch
laut und fetzig lieben. Ein kurzes Zeichen von Rotta und seine drei
Bandmitglieder, die problemlos seine Söhne sein könnten, hatten den Blues.
Pewee Durante am Piano, der blendend gelaunte Enrico Cecconi am Schlagzeug
und Renato Marciano am Bass. Rotta, dieser sechzigjährige Wirbelwind, verschmolz mit seiner Gitarre, sog den Blues mit schwer verzogenem Gesicht ein, um dann wieder locker zu lassen und leger und routiniert die Saiten zu streicheln. Dazu diese rauhe, markante Stimme, die so gar keinen italienischen Akzent verriet. Das war groß. So groß, dass der Löhrerhof mitunter fast zu klein wirkte. Das lag weniger daran, dass auch der letzte Stuhl in der hintersten Ecke besetzt war, sondern daran, dass Rotta eine Aura verkörpert, die beinahe die Wände bersten ließ. Der Jazzclub Hürth hat hier schon diverse hochklassige Konzertabende veranstaltet, die man gediegen an einem Tisch sitzend und Kölsch trinkend verfolgen konnte. Aber Rudy Rotta war anders. Es wäre angemessen gewesen, sich zu erheben und die Hüften kreisen zu lassen. Das hätte vielleicht diesen gewaltigen Druck absorbiert, den Rotta und seine Jungs auf das altehrwürdige Gemäuer auslösten. Das Publikum genoss sitzend. Deswegen überraschte es auch nicht, dass Rudy Rotta trotzdem die enge Verbindung zum Publikum gespürt hat, die ihm so wichtig ist. „Die Leute haben mitgemacht, das ist doch fantastisch“, sagte er in der Pause. „Und zu laut war es doch auch nicht, oder?“ Nein, war es nicht. Es war einfach gut. |
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Blues mit deutschen Texten im Löhrerhof
Haake überzeugt Jazzfreunde in Hürth Bernd Haake singt den Blues in seiner Sprache und drückt in seinen Texten das aus, was die Menschen hier und heute bewegt. Die Themen sind aktueller denn je: Von den Problemen der Hartz4-Empfänger bis zum Atomausstieg. Seine Texte sind politisch und wollen die sozialen Ungerechtigkeiten aufdecken. „Dieser Abend war für mich überraschend. Die deutschen Blues-Texte und auch die etwas lautere Musik bin ich beim Jazzclub Hürth nicht gewohnt,“ so Liesel Kriechel, die zu den Stammgästen gehört. „Die Texte machen deutlich, dass es noch genug zu verbessern gibt. Ich hätte noch mehr hören können,“ so Kriechel weiter.
Nach drei Zugaben und einem durchgeschwitzen Hemd von Bernd Haake ging ein Konzert zu Ende, das mehr Zuhörer verdient hätte. „Jetzt erwarten wir am 08. April 2011 wieder eine Bluesband. Mit Rudy Rotta haben wir einen der gefragtesten Bluesmusiker verpflichten können,“ so Günter Reiners, der Vorsitzende des Jazzclubs. „Wir haben die musikalische Bandbreite in unserem Jahresprogramm erweitert und Bernd Haake hat gezeigt, dass wir mit dieser Auswahl richtig liegen.“ |
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Fünf Kontinente auf sechs Saiten 26.02.2011 Marius Peters
Am Freitagabend wurden die Zuschauer im
Löhrerhof auf eine musikalische Weltreise entführt. Durch die enorme
Bandbreite an Stilrichtungen und deren clevere Verbindung war es eine Reise
mit vielen Stationen: Jazzklassiker von Glenn Miller, Django Reinhardt und
Pat Metheny, spanische und brasilianische Musik bis hin zum argentinischen
Tango. |
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12.01.2011 Erstes Konzert in diesem Jahr mit Buck Wolter & Benny Mokross, fand zum ersten Mal in der Musikschule „Auftakt“ statt. Trotz schlechten Wetters hatte sich eine große Fangemeinde diesen Genuss nicht entgehen lassen. Die Begeisterung war so groß, dass 2 Zugaben erforderlich waren
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Geschenke die die Zeit vergehen lassen.
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